LIVING LONGER – LÄNGER LEBEN

Germany, Austria, Portugal 2015-2017 (on-going) | Crossmedia film and expo project by Julien Biere & Brigitte Weidmann.

An Audiovisual Research Project on Demographic Change: www.livinglonger.eu

LIVING LONGER – 100 WAYS TO LOOK AT AGE

Authentic interviews, thought-provoking, and inspiring. 40 questions on how people between 60 and 90+ experience aging. Their answers are edited around theme clusters like physical strength, health, sexlife, sense of time, joy, worries, social change, family, friends, work, income, property, mobility, personal fulfilment, meaning of life, benefits of age… Interviewees look straight into the camera speaking directly to their virtual counterparts. The statements of the older generation stand in contrast to interviews among young adults. How do they perceive the elderly? How do they look at age? What are they expecting?

The project’s continuously growing media pool aims at supplying social media campaigns, documentary film production, and multimedia exhibitions.
Contact: info@livinglonger.eu

Eine Interview-Sammlung zum demografischen Wandel

Nicht-inszenierte, authentische Interviews, die durch außergewöhnliche Nähe und Aufrichtigkeit emotional berühren, zum Nachdenken und zum Gespräch anregen. Ältere Menschen zwischen 60 und 90 erzählen anhand von 40 Fragen, wie sie das Älterwerden erleben: Kraft, Gesundheit, Sexualität, Zeitgefühl, Ängste und Sorgen, Gesellschaft, Freunde und Familie, Mobilität, Wohnen, Arbeit, Gewinn des Alters…Im Kontrast stehen die Interviews mit jungen Erwachsenen: Wie blicken sie aufs Alter? Wie erleben sie die ältere Generation? Was erwarten sie?

Der kontinuierlich wachsende Pool von Aufzeichnungen steht für Vortragsveranstaltungen und Seminare, Social Media-Kampagnen, Filmdokumentationen und Ausstellungen zur Verfügung.
Kontakt: info@livinglonger.eu
www.livinglonger.eu

Demo: Die Gesellschaft und die Alten

2016 | 6:22, HD, OT mit Untertiteln

Ein Tabu überwinden

Große Aufgaben stehen vor uns. Der demografische Wandel fordert nicht nur die staatlichen und kommunalen Institutionen heraus, sondern auch Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Wir leben immer länger, und die Generationen entfernen sich immer weiter voneinander. Das gegenseitige Verständnis schwindet, der gesellschaftliche Zusammenhalt leidet. Zahllose Klischees, Schlagwörter und Ängste geistern durch die Medien und durch die Köpfe der Menschen.

Alter als Chance erkennen!

Die Jugend(lichkeit) beherrscht noch immer unser gesellschaftliches Leitbild. Alle wollen länger leben, doch niemand will alt sein! Ein Widerspruch in sich, ein Tabu. Dabei machen die „Alten“ bald ein Drittel unserer Gesellschaft aus. Das Projekt „Länger leben – Was uns erwartet“ lädt dazu ein, Berührungsängste zu überwinden. Es möchte Menschen jeden Alters dazu ermutigen, sich mit Alt-Werden und Alt-Sein auseinanderzusetzen. Und es begreift die Tatsache, dass immer mehr Menschen alt werden, nicht als Bedrohung. Es betrachtet sie vielmehr als Reichtum und als Chance – sowohl für jeden Einzelnen als auch für die gesamte Gesellschaft.

Differenzierte Bilder vom Alter

Eine Antwort auf den demografischen Wandel ist die Neubewertung des Alters als eine aktive, dritte Lebensphase. Dazu bedarf es „realistischer und differenzierter Bilder vom Alter und vom Altern“ (BMFSFJ). Genau diese Aufgabe unterstützt das Projekt „Länger leben – Was uns erwartet“, indem es ältere Menschen in nie gekannter Nähe porträtiert und zu Wort kommen lässt.

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DAS AUSSTELLUNGSPROJEKT

Teil 1: 100 Interviews Zuhören, Mitfühlen, Nachdenken

Kern des Projekts ist eine Wanderausstellung in Gestalt eines „begehbaren Films“, der Auszüge aus Tausenden individueller Aussagen zeigt – und zwar ausschließlich von Menschen im Alter von 60 plus. Filmisch gestaltete Themeninseln bündeln persönliche und häufig auch überraschend intime Antworten auf existentielle Fragen.

Vierzig Fragen, tausend Antworten

Es geht um körperliche und psychische Veränderungen, Ängste, Sorgen und Freuden, Gesundheit, Krankheit, Tod, Sexualität, Familie, Freunde, Arbeit, Beruf, gesellschaftlichen Wandel, soziales Engagement, Lebenserwartung, Zeitgefühl, Gelassenheit, Glaube, Besitz, Wohnen und Mobilität, um den Gewinn des Alters, um die Frage „Was bleibt?“ sowie um Botschaften an die jüngere Generation und an die Politik.
Die Interviewten schauen direkt in die Kamera und scheinen dadurch mit dem Besucher zu sprechen. Es hat sich gezeigt, dass die offenen Aussagen der Befragten viele Menschen zutiefst berühren. Sie möchten mehr erfahren und fangen an, sich intensiv(er) mit dem Thema Alter auseinanderzusetzen.

Teil 2: Informationen, Modelle und Angebote

Ein zweiter Teil des Projekts dient genau diesem Bedürfnis nach Information. Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Demografischer Wandel“? Was kommt auf uns zu? Was können wir tun? Welche Modelle haben sich bewährt? Politiker, Wissenschaftler und Praktiker stellen ihre Konzepte vor. Dabei geht es etwa um innovative Wohnmodelle, Architekturkonzepte, Arbeitsmöglichkeiten, soziales Engagement, Mobilität, Gesundheit und viele weitere wichtige Themen.

Was bewegt ältere Menschen?

Ältere Besucher merken: Sie sind nicht allein. Sie sehen: Zahlreiche Veränderungen, die das Alter mit sich bringt, erleben Tausende andere ganz ähnlich. Dies zu erleben, kann sehr befreiend wirken. Darüber hinaus lernen die älteren Besucher andere Sichtweisen und Haltungen kennen, die ihnen dabei helfen, ihr Alter als Chance zu begreifen und optimal zu gestalten.

Was bewegt jüngere Menschen?

Den Themeninseln mit den Interviews mit  älteren Menschen ist ein Ausstellungsteil vorgeschaltet, in dem Interviews mit Jüngeren zeigen, wie sie auf das Alter und „die Alten“ blicken. Im zweiten Teil erfahren sie, was in älteren Menschen vorgeht, und warum diese sich in ihren Werten und in ihrem Verhalten so spürbar verändern. Das Projekt bietet daher eine große Chance, neue Impulse zu wecken: Älteren offener zu begegnen und mit ihnen sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Zivilgesellschaft besser zusammenzu­arbeiten. Und Ältere können besser die Sicht der heutigen jungen Generation verstehen.

Innovativ, crossmedial, europaweit

„Länger leben – Was uns erwartet“ ist ein formatübergreifendes Projekt. Das Projekt ist europaweit ausgerichtet. Fremdsprachige Interviews werden im Originalton mit Untertiteln gezeigt.

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